· 

Idunn von M. Lundt

Titel: Idunn – Das Erbe der Götter (Band 2)

Autor: Mikael Lundt

Seiten: 415

Taschenbuch

Reihe: Anika Wahlgren

 Klappentext
Einst verlieh Iðunn den Göttern des Nordens ewige Jugend und Unsterblichkeit. Doch ihr Geheimnis nahm sie vor Urzeiten mit ins Grab. Als eine riskante Expedition nun den Spuren dieses Mythos folgt, beschwört sie großes Unheil herauf. Mystische Unwetter kosten zwei Teilnehmern das Leben, der Expeditionsleiter verschwindet spurlos. Was der einzige Überlebende berichtet, klingt unglaublich: Ein archaischer Krieger von übermenschlicher Macht wacht über Iðunns Grab und wird nicht ruhen, solange ihr Erbe in Gefahr ist.

Die Archäologin Anika Wahlgren wird vom exzentrischen Milliardär Edgar Renqvist beauftragt, das Geheimnis zu entschlüsseln. Doch schon bald wird klar: Hier geht es um mehr, als Wissenschaft allein erklären kann. Geheimnisvolle silberne Runen scheinen der Schlüssel zur Lösung des Rätsels zu sein und ein Beweis dafür, dass Iðunns Macht noch immer im Verborgenen schlummert. Doch diese ist weitaus düsterer und gefährlicher als gedacht. Die Entfesselung könnte verheerende Konsequenzen haben. Edgar Renqvist ist dennoch wild entschlossen, für seinen Traum von Unsterblichkeit alles zu opfern – sogar das Leben seines eigenen Sohnes und das von Anika Wahlgren.

In Anika Wahlgrens zweitem Abenteuer verschmelzen Mythen und moderne Wissenschaft zu einem einzigartigen Mix, der die nordische Götterwelt in einem gänzlich neuen Licht erscheinen lässt.

»„Ich glaube langsam, bei diesem Projekt haben ausnahmslos alle einen an der Waffel“, kommentierte Mi und sah zu Anika. „Naja, du vielleicht nicht. Aber wenn das so weitergeht, sehe ich für dich und mich auch schwarz.“« (S. 206)

 

Dieses Buch ist zwar das zweite Abenteuer von Anika Wahlgren, läßt sich aber ohne Vorwissen vom ersten Teil wunderbar lesen. Vielleicht ist das Leseerlebnis mit Vorkenntnissen besser, aber das kann ich nicht beurteilen, da Naglfar noch auf meiner Wunschliste steht. Ich empfehle, Klappentexte zu lesen. Aber das ist diesmal noch gut gegangen.

 

Anika Wahlgren ist eine renommierte Archäologin und findet es überhaupt nicht gut, bei ihrer Arbeit gestört zu werden. Schon gar nicht von einem reichen Schnösel in einer Limousine an ihrer aktuellen Ausgrabungsstelle. Doch dieser reiche Schnösel, Edgar Renqvist, besitzt nicht nur die Frechheit, sie von der Arbeit abzuhalten, sondern verlangt auch noch ihre Hilfe seinen Sohn zu finden. Dabei ist sie Archäologin und mit der nordischen Mythologie vertraut, und keine Privatdetektivin. Doch Herr Renqvist macht ihr ein Angebot, das sie gar nicht abschlagen kann.

 

Daß die Suche nach Sven Rengvist nur ein Vorbehalt ist, um Anikas Dienste in Anspruch nehmen zu können, ist ihr in der ersten Sekunde schon klar. Doch auf was für ein Abenteuer sie sich tatsächlich einläßt, wird Anika erst viel zu spät klar. Bis dahin hat sie schon ihre alte Bekannte Mi Chen in das Projekt hineingezogen, die sich mit allerlei Technologie auskennt. Sie kennen sich von einem alten Projekt, über das Stillschweigen gewahrt werden muß. (Hier kommt das erste Buch ins Spiel).

 

Das ganze Abenteuer um Iðunn habe ich so auf jeden Fall nicht erwartet. Ich wußte, daß es um nordische Götter geht, und das wars. Worauf ich mich wirklich eingelassen habe, wurde mir erst im Laufe des Geschehens klar, doch da war es schon zu spät. Ich war gefesselt von den Geschehnissen. Mikael Lundt schafft es, zwei völlig gegensätzliche Welten zueinander zu führen, ohne daß es lächerlich wirkt. Die Charaktere sind so überzeugend, daß ich gerne mehr wissen möchte: über die Kinder Odins, wie es mit Anika und Mi weitergeht, und ob jeder Bösewicht seine gerechte Strafe erhalten hat. Hier also eine ganz klare Leseempfehlung.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0